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Wir begrüßen Sie herzlich ...

... beim Kolpingwerk Diözesanverband Trier!

Entdecken Sie auf unseren Seiten das vielfältige soziale, gesellschaftliche und internationale Engagement unseres Verbandes.
Informieren Sie sich, was Kolping ist und tut.
Jede*r – unabhängig von einer Mitgliedschaft – ist uns willkommen.


Verbandsreferent*in gesucht

Wir besetzen zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Verbandsreferent*in (m/w/d).
Die Stelle ist unbefristet, der Stellenumfang beträgt 19,5 Wochenstunden.
Stellenausschreibung


Ukraine

Die Menschen brauchen dringend unsere Hilfe!

Mit großer Bestürzung blickt die Welt auf die Ukraine. Unsere Gedanken gelten den Menschen dort, darunter rund 700 Kolpingschwestern und Kolpingbrüder.

Wir sind ihnen im Gebet und mit aktiver Unterstützung verbunden. Vasyl Savka von KOLPING Ukraine bittet dringend um unsere Hilfe. Gebraucht werden Geldspenden für Notunterkünfte, Lebensmittel für Geflüchtete und medizinisches Material.

Alle Ebenen des Kolpingwerkes rufen gemeinsam zu Spenden auf:
Stichwort: „PFO-Ukraine“.
Kolping International Cooperation e.V.
DKM Darlehnskasse Münster
IBAN DE74 4006 0265 0001 3135 00
BIC: GENODEM1DKM

Infos zur Situation und Hilfe vor Ort  

Brief des Generalpräsidiums von KOLPING INTERNATIONAL mit konkreten Informationen zu Hilfsmöglichkeiten.

Informationen zum Aufenthalt von Kriegsflüchtlingen in Deutschland

Das Kolpingwerk Trier lädt zum Friedensgebet: donnerstags 5 nach 12 per Video- oder Telefonkonferenz ein, um Sorgen und Bitten über größere Entfernungen teilen zu können.
 


  • Zugang zur Ausbildung für alle ermöglichen!

    Der gerade erschienene Berufsbildungsbericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt, wie stark die Corona-Pandemie den Ausbildungsmarkt weiterhin verändert. Im letzten Ausbildungsjahr wurden insgesamt 536.200 Ausbildungsstellen gemeldet, dies waren zwar rund 8.800 mehr Stellen als im Vorjahreszeitraum. Zieht man allerdings den Vergleich zum Ausbildungsjahr vor der Corona-Pandemie 2019, so zeigt sich, dass 42.200 Ausbildungsstellen weniger angeboten werden.

    Rückgang der Ausbildungssuchenden durch Auswirkungen der Pandemie

    Während das Ausbildungsangebot sich leicht erholt hat, ist die Nachfrage der jungen Menschen nach Ausbildungsplätzen bei der Bundesagentur für Arbeit dagegen auch im zweiten Jahr pandemiebedingt nochmals deutlich gesunken. Der starke Rückgang des Ausbildungsinteresses während der Pandemie kann indes nicht auf den demographischen Wandel zurückgeführt werden, vielmehr ist sogar davon auszugehen, dass die Zahl der Schulabgänger:innen von 2021-24 höher sein werden als 2020.

    Die Corona- Pandemie hat deutlich gezeigt, welche Rolle eine erschwerte Erreichbarkeit der Jobcenter, von Arbeitsagenturen sowie damit verbunden Zugänge zu Berufsorientierungs- angeboten in der Schule und zur Ausbildungsvermittlung spielen. Rückblickend wird ebenfalls die Bedeutung von Formaten wie Ausbildungsmessen oder Tage der offenen Tür bei Ausbildungsbetrieben für junge Menschen deutlich, da diese in vielen Fällen gar nicht oder nur eingeschränkt stattfinden konnten. Diese sind u.a. durch neue digitale Beratungsformate ergänzt oder ersetzt worden - jedoch hat der unmittelbare Kontakt oft gefehlt, welcher in der Anbahnung eines Ausbildungsverhältnisses unersetzbar bleibt.

    Jungen Menschen Brücken bauen

    Die pandemiebedingten rückläufigen offiziellen Zahlen an Ausbildungssuchenden deuten darauf hin, dass viele junge Menschen an dem wichtigen Übergang von der Schule in die Ausbildung entsprechende Ansprache- und Unterstützungsangebote benötigen. Denn die Aktivierung und Eingliederung von Jugendlichen in die Arbeitswelt sind von existentieller Bedeutung für die Fachkräfteentwicklung in Deutschland. Die etablierten Strukturen der Jugendberufshilfe wie sie etwa durch die Kolping-Bildungsunternehmen oder dem Kolping Jugendwohnen, als sozialpädagogisch begleitete Wohnformen zur Unterstützung von Auszubildenden bundesweit angeboten werden, bieten wichtige Brückenköpfe für diese jungen Menschen. Dass diese unter den Einschränkungen der Pandemie nicht oder nur teilweise zur Verfügung standen, hatte erhebliche Konsequenzen und zeigte auch deutlich, wie notwendig sie sind. KOLPING kritisiert in diesem Zusammenhang das langsame und bewusste Auslaufen der Berufseinstiegsbegleitung nach § 49 SGB III, da es ein bundesweites bewährtes, erfolgreiches und vor allem am Individuum ansetzendes Instrument der Arbeitsförderung im gesamten Bundesgebiet ist. Mit Nachdruck wird an die politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern appelliert, die Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung nach § 49 SGB III bundesweit wiederaufzunehmen und sicherzustellen sowie die Regelförderdauer und den Teilnehmerschlüssel bedarfsorientiert zu erhöhen. Unter den aktuellen Bedingungen ist es geradezu leichtfertig, nicht an einem erfolgreichen (Ausbildungsinstrument) Berufsorientierungs- und Vermittlungsinstrument, welches frühzeitig ansetzt, für förderbedürftige junge Menschen festzuhalten.

    Denn gerade bei den jungen Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen ist davon auszugehen, dass hier deutlich weniger von ihnen den Weg in die Ausbildung gefunden haben als bisher.

    Es ist zu befürchten, dass ein Teil der jungen Menschen, die sich in diesem und im Vorjahr nicht auf die Ausbildungssuche begeben haben, wie eine Bugwelle zu den folgenden Ausbildungsjahren verschoben werden. Es besteht damit die Gefahr junge Menschen in der Übergangssituation zu verlieren und sich für diese die Ausbildungssuche in den folgenden Jahren noch einmal zusätzlich verschärft. KOLPING fordert in diesem Zusammenhang, ein temporäres Förderprogramm für ein bundesweites Werkstattjahr aufzulegen und damit auf die Ausbildungsinfrastruktur der freien Träger zurückzugreifen, da diese im gewerblich/technischen und kaufmännischen Bereich eine Ausbildungsinfrastruktur vorhalten. Somit könnte zum Beispiel das erste Ausbildungsjahr in den Einrichtungen der freien Träger absolviert werden. Im Ausbildungsjahr zwei und drei könnten die Auszubildenden in Betriebe übergeleitet werden. Dies müsste mit einem gesonderten bundesweiten Förderprogramm geregelt sein. Durch einen temporären Einsatz von Ausbildungskapazitäten insbesondere bei freien Trägern – von der Berufsorientierung bis hin zur Ausbildung – wird signifikant zur Stärkung des Ausbildungsmarktes im Sommer 2022 beigetragen. Als Blaupause könnte das Förderinstrument „Werkstattjahr“ des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen dienen. Dieses Förderangebot im Übergang von Schule und Beruf verbindet berufliche Qualifizierung mit betrieblichen Praxisphasen unter Einbeziehung von Trägereinrichtungen.

    Jungen Menschen eine Ausbildungs-Perspektive geben

    Ziel muss es sein, dass möglichst vielen jungen Menschen ein qualifizierter Start ins Erwerbsleben ermöglicht wird, um Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigungen zu vermeiden. Zum einen muss allen unversorgten jungen Menschen in der Bewerbungsphase eine Ausbildungsperspektive gegeben wer-den. Zum anderen dürfen auch zur Besetzung der offenen Ausbildungsplätze nicht nur die Schulabgänger:innen mit höheren Abschlusszeugnissen im Blick stehen, sondern auch die vielen jungen Menschen, die mit entsprechender professioneller Unterstützung eine Ausbildung abschließen können und damit auch zur Milderung des Fachkräftemangels beitragen können. Dafür braucht es die Stärkung der Jugendsozialarbeit, um allen Jugendlichen diesen Übergang in die Ausbildung zu ermöglichen. Die Jugendsozialarbeit vor Ort muss mit ihren aufsuchenden Elementen und den niedrigschwelligen arbeitsweltbezogenen Angeboten gestärkt werden. Die Jugendberufshilfeangebote wie z.B. eine starke und jugendgerechte Assistierte Ausbildung flexibel, müssen gestärkt und weiterentwickelt werden. In diesem Zusammenhang begrüßt KOLPING die enge Zusammenarbeit zwischen Bundesagentur für Arbeit und Trägern bei der operativen Umsetzung des Instrumentes. Zudem wird zur Unterstützung der jungen Menschen ein breit zugängliches Angebot von sozialpädagogisch begleiteten Jugendwohnen während der beruflichen Qualifizierung benötigt. In diesem Sinne muss von der Bundesregierung auch die im Koalitionsvertrag verankerte Ausbildungsgarantie umgesetzt werden. Im Vordergrund muss dabeistehen, dass die verschiedenen Unterstützungsleistungen der Jugendsozialarbeit miteinander verbunden und gestärkt werden, um so wieder alle jungen Menschen für eine Ausbildung zu erreichen.

    Köln und Berlin, den 11.05.2022

    Alexandra Horster

    Bundessekretärin, Kolpingwerk Deutschland

    Matthias Metzen

    Geschäftsführer, Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V.

    Christina Borchert

    Geschäftsführerin, Verband der Kolpinghäuser e.V.

    Der Berufsbildungsbericht 2022 steht hier zum Download breit

  • Impressionen von der Kolping-Wallfahrt im Rahmen der Heilig-Rock-Tage

  • Kolping – mit uns Leben teilen.

    Der Katholikentag 2022 findet von Mittwoch, 25. Mai bis zum Sonntag, 29. Mai 2022 in Stuttgart statt. Kolping ist mit dabei!

    „Kolping – mit uns Leben teilen“ steht als Leitwort über der Präsentation des Kolpingwerkes. Am Stand (Stand-Nr. 2-SG-34) besteht die Möglichkeit zu Gesprächen, Begegnung und der traditionellen Unterschrift an der Wand „Ich bin dabei…“. Der Kolping Tatico-Kaffee wird ebenfalls wieder angeboten. Das Kolpingwerk ist wie immer auf der „Kirchenmeile“ im Stadtgarten präsent und in der Nachbarschaft zu den anderen katholischen Verbänden zu finden.

    Das „Kolping-Jugendwohnen“ wird im Mittelpunkt stehen. In beiden großen Kolpinghäusern in Stuttgart werden Führungen im Bereich "Jugendwohnen“ angeboten (siehe Tabelle). Herzliche Einladung am Freitagabend zum inzwischen traditionellen „Kolping-Gottesdienst“ in der evangelischen Leonhardskirche (Leonhards­platz 10/1, 70182 Stuttgart) und dem anschließenden Kolping-Begegnungsabend.

    Adolph Kolping nutzte die Katholikentage in seiner Zeit für die Verbreitung der Ideen zum „katholischen Gesellenverein“. Informieren, netzwerken und austauschen stehen seitdem immer im Mittelpunkt von „Kolping – auf dem Katholikentag“.

    Die Tabelle gibt einen Überblick über alle Veranstaltungen und Präsentationen an denen Kolping beteiligt ist. Näheres wie Programm und Ticketbuchung unter www.katholikentag.de.

    Es wird eine tagesaktuelle Berichterstattung mit einer Bilderstrecke auf kolping.de und Facebook geben.

  • Kolping Netzwerk-Ukraine

    Am 30. März 2022 fand ein erstes digitales Vernetzungstreffen des Kolping Netzwerks-Ukraine statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage ,wie Kolpingsfamilien und Diözesanverbände Geflüchteten aus der Ukraine helfen können.

    Vieles ist in Bewegung. Ständig ergeben sich für Kolpingsfamilien sowie Helfende neue Fragen, auf die die Koordinatoren des Netzwerks Antworten zu geben versuchen. Dafür haben sie eine Fragen- und Antworten-Liste zusammengestellt. Die Übersicht wird nach und nach aktualisiert.

    Das Netzwerk ist über diese E-Mail-Adresse zu erreichen. Sophia Büttner und Stefan Sorek sind im Bundessekretariat des Kolpingwerkes Deutschland eure Ansprechpartner*in.
    Ein regelmäßiger digitaler Austausch sowie der Aufbau einer mobil nutzbaren Plattform für kurzfristige Fragen, Angebote oder organisatorische Dinge untereinander wird angestrebt.

  • Amtsübergabe im Bundessekretariat

    Alexandra Horster tritt am Freitag, den 01.04.2022 ihr Amt als Bundessekretärin des Kolpingwerkes Deutschland an. Sie übernimmt den Staffelstab von Ulrich Vollmer, der sich nach dreizehn Jahren in den Ruhestand verabschiedet.

    Mit der Staffelübergabe von Ulrich Vollmer zu Alexandra Horster vollzieht sich im Kolpingwerk Deutschland ein Generationenwechsel an der Spitze des Verbandes. Im vergangenen Oktober hatte der Bundesvorstand des katholischen Sozialverbandes die damalige Geschäftsführerin der Einrichtungen des Kolping Jugendwohnen in Trägerschaft des Kolpingwerkes Deutschland zur neuen Bundessekretärin gewählt. Die 46-jährige Alexandra Horster tritt nun zum 1. April ihr Amt an. In ihrer neuen Funktion ist sie für die Leitung des Bundessekretariats in Köln als Dienstleistungszentrum für die Mitglieder und Gliederungen des Verbandes, für die Umsetzung der Beschlüsse der Verbandsorgane sowie die kontinuierliche programmatische und organisatorische Weiterentwicklung des Verbandes verantwortlich. Dabei wird sie die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Unternehmen im Kolpingwerk fördern und die Interessen der mehr als 215.000 Mitglieder gegenüber anderen Verbänden, Wirtschaft und Politik sowie Gesellschaft und Kirche vertreten.

    Horster tritt die Nachfolge von Ulrich Vollmer an, der nach langem ehrenamtlichen Engagement in verschiedensten Funktionen des Verbandes seit 2008 hauptamtlicher Bundessekretärs des Kolpingwerkes wurde.

    „Wir haben Ulrich Vollmer unendlich viel zu verdanken. Dreizehn Jahre lang war er Schrittmacher für die vielfältigen Aktivitäten des Kolpingwerkes Deutschland. Er kennt den Verband wie kaum ein anderer, handelte stets aus einer tiefen Verbundenheit mit den sozialethischen und pastoralen Vorstellungen des Verbandsgründers, die er mit großer Offenheit und Toleranz immer wieder neu auf die Anforderungen der Gegenwart bezog. Er war ebenso besonnen wie streitbar. Seine Weitsicht, sein Engagement sowie seine Tatkraft, und nicht zuletzt sein Geschick im Umgang mit Menschen und Gremien hatten einen wesentlichen Anteil daran, dass der Verband heute ein starker Hort gelebten Christentums ist“, sagte Ursula Groden-Kranich, die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes.

  • Europäische Kolpingverbände leisten Nothilfe für die Ukraine

    Mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben die Kolpingverbände in Europa ihre Kräfte mobilisiert, um kriegsleidenden und flüchtenden Menschen aus der Ukraine zu helfen. KOLPING INTERNATIONAL koordiniert die humanitären Maßnahmen der Verbände und unterstützt sie mit Mitteln aus seiner Ukraine-Spendenaktion. Auch Kolping im Bistum Trier bittet um Spenden für die Ukraine-Nothilfe. 

    Seit Kriegsbeginn sind europaweit zahlreiche National- und Diözesanverbände im Internationalen Kolpingwerk im Einsatz, um den Menschen in der Ukraine und in den Nachbarländern, in denen sie Zuflucht suchen, mit humanitärer Hilfe zur Seite zu stehen. In der Ukraine hat der dortige Kolpingverband mit rund 600 Mitgliedern seine sozialen Einrichtungen umgehend in Flüchtlingsunterkünfte umgewandelt. Wo früher Kinder, Senioren oder Menschen mit Autismus gefördert wurden, finden nun Binnenvertriebene Obdach und werden verpflegt. In den vergangenen zwei Wochen haben bereits mehrere Hundert Flüchtende die Notunterkünfte genutzt. „Es sind vorwiegend Frauen mit Kindern, die eine oder mehrere Nächte in den Herbergen verbringen und auf Wunsch Hilfe für ihre Weiterreise erhalten“, berichtet Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING Ukraine. Einige Standorte bieten zusätzlich psychologische Betreuung und spezielle Strukturen für Familien mit behinderten Kindern an. In einer Suppenküche in Czernowitz kochen Kolpingmitglieder täglich bis zu 400 warme Mahlzeiten für die Bevölkerung. Beispiele für viele Hilfsaktionen, die aus der Not heraus entstanden sind.
     
    Die Kolpingverbände in den Nachbarländern Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn halten ebenfalls Notunterkünfte für Geflüchtete bereit. Mit Unterstützung von Freiwilligen kümmern sie sich um die oft traumatisierten Kriegsflüchtlinge, holen sie von den Grenzen ab, stellen Schlafplätze und Verpflegung sicher. Darüber hinaus sind die osteuropäischen Kolpingverbände im Dauereinsatz, um Hilfsgütertransporte zu organisieren und die ukrainischen Kolpinggeschwister und ihre Notunterkünfte mit dringend benötigten Lebensmitteln, Decken, Feldbetten, warmer Kleidung und Medikamenten zu versorgen. 

    Diese humanitären Hilfsmaßnahmen werden zu einem großen Teil von KOLPING INTERNATIONAL finanziert. Die dafür gemeinsam mit dem Kolpingwerk Deutschland gestartete Nothilfe-Spendenaktion erfährt überaus große Solidarität: KOLPING INTERNATIONAL konnte bereits 400.00 Euro für die Ukraine-Nothilfe bereitstellen. Auch andere europäische Kolpingverbände sammeln sehr engagiert Geld- sowie Sachspenden und organisieren Hilfstransporte. 
    „Es ist wirklich beachtlich und bewundernswert, was sämtliche europäischen Kolpingebenen – seien es National- oder Diözesanverbände oder gar einzelne Kolpingsfamilien – in den zwei Wochen seit Kriegsbeginn alles auf die Beine gestellt haben“, sagt Dr. Markus Demele, Generalsekretär von KOLPING INTERNATIONAL. „Wir sind stolz und dankbar, dass wir unsere verbandlichen Strukturen in dieser Krise so rasch und effizient für gemeinsame humanitäre Hilfe für die Ukraine nutzen können. Darin zeigt sich auch, dass unsere jahrzehntelange Arbeit, Strukturen in den Zivilgesellschaften der einzelnen Länder aufzubauen, wirklich gelungen ist. Und das nicht nur innerhalb der Länder, sondern international vernetzt.“ 
    Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von KOLPING INTERNATIONAL, ergänzt: „Unsere Verbände in Europa arbeiten Hand in Hand für ein Ziel. Das verbindende Gebet und die Gemeinschaft setzen dafür momentan Kräfte frei, die unvorstellbar sind.“

    Neben dem Aufruf zu Spenden für die Ukraine-Nothilfe hat Kolping im Bistum Trier ein online Friedensgebet: donnerstags 5 nach 12 ins Leben gerufen. In einer Videokonferenz treffen sich bisher Kolpinggeschwister aus den Diözesanverbänden Trier und Speyer, aus den Kolpingverbänden in Polen und Litauen, um gemeinsam für den Frieden in der Ukraine zu beten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Zugangsdaten und Gebetstexte stehen hier zur Verfügung.


    Wer die Ukraine-Nothilfe von KOLPING INTERNATIONAL unterstützen möchte, kann dies durch Spenden auf folgendes Konto tun:

    KOLPING INTERNATIONAL Cooperation e.V.
    IBAN: DE74 4006 0265 0001 3135 00

    BIC: GENODEM1DKM
    DKM Darlehnskasse Münster eG
    Stichwort: Ukraine-Hilfe

    www.kolping.net/ukraine